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Mit "multifunktionaler Forstwirtschaft" punkten

KETTELER-BOESELAGER

Wappen Boeselager
Eigentum verpflichtet. Und diese Pflicht nimmt die Familie von Ketteler-Boeselager sehr ernst. Wo man bei anderen Unternehmen ins Unternehmensregister schaut bevor man Geschäftsbeziehungen eingeht, reicht dies hier nicht. Will man wirklich wissen, ob dieser Geschäftspartner vertrauenswürdig ist, muss man schon tief in die Kirchen- und Stadtarchive eintauchen. Das Unternehmen ist bereits seit vielen hundert Jahren im Eigentum der Familie. Urkundlich erwähnt wurde der land- und forstwirtschaftliche Besitz erstmals im 12. Jahrhundert. Seither hat sich der Name der Familie vier Mal verändert, denn der Besitz wurde im Laufe der Zeit vier Mal durch Töchter vererbt. Vor etwa 200 Jahren gelangte der Betrieb in den Besitz der Familie von Boeselager. Letzter Generationswechsel erfolgte erst kürzlich, im Oktober 2006 von Dr. Wolfhard von Boeselager auf Ildikó Freifrau von Ketteler-Boeselager.
Bei dieser langen geschichtlichen Tradition ist eins klar: ein normales Unternehmen ist KETTELER-BOESELAGER nicht. Klar ist aber auch, Geschäftsbeziehungen mit diesem Partner sind verlässlich und dürfen ruhig langfristig angelegt sein. Das wissen auch viele Kunden wie zum Beispiel Holzkäufer, Mieter und Pächter zu schätzen.
Stammsitz des Unternehmens ist noch immer Höllinghofen, nahe dem Stadtteil Vosswinkel, ca. 40 km östlich von Dortmund. Andere Standorte sind Heessen in der Nähe der Stadt Hamm und im Staat New York (USA).
Bei soviel Tradition und Internationalität steht die Familie von Ketteler-Boeselager mit beiden Beinen fest auf dem (Wald-)boden. Als einer der größten Grund- und Waldbesitzer der Region bietet das Kernunternehmen 21 Menschen Arbeit. Zusammen mit den Nebenbetrieben, die zum Teil von freiberuflichen Mitarbeitern oder durch Teilzeitkräfte bewirtschaftet werden, bestreiten mehr als 80 Menschen ihren Lebensunterhalt ganz oder teilweise durch ihre Arbeit für den land- und forstwirtschaftlichen Betrieb.
Die geschäftlichen Tätigkeiten sind schnell genannt: Land- und Forstwirtschaft auf ca. 4.400 Hektar in Deutschland und den USA, Verwaltung und Entwicklung von Grundstücken und Gebäuden bei ca. 120 Miet- und Pachtverhältnissen, Verwaltung von Kapitalanlagen sowie zentrale Dienste für Dritte und die übrigen Unternehmensbereiche. Eine Besonderheit ist dabei der WILDWALD VOSSWINKEL, eine naturpädagogischen Einrichtung auf dem Gebiet des historischen Jagdgatters im Arnsberger Wald mit landesweiter Bedeutung und ca. 100.000 Besucher im Jahr.
Im Jahr 2006 lag der Gesamtumsatz des Unternehmens bei ca. 1,2 Mio. Euro. Das ist kein Pappenstil und nur zu erreichen, wenn etwas Besonderes geboten wird. Langfristig ist dies eine "multifunktionale Forstwirtschaft". Darunter ist die Vermarktung verschiedener Dienste und Produkte rund um das Thema "Wald" an verschiedene Ziel- und Kundengruppen gemeint: Naturschutz, Vermarktung des wertvollen und ökologisch sinnvollen Rohstoffs Holz, Erzeugung von Bioenergie oder das Vermitteln von Naturerfahrungen insbesondere an Menschen aus den nahe gelegenen Ballungsräumen, Naherholung inklusive.
Viel zu tun für Familie von Ketteler-Boeselager und ihre Mitarbeiter. Warum dann noch das Engagement beim Netzwerk Wald und Holz Arnsberg? "Die Zeit der Einzelkämpfer geht zu Ende. Wer heute erfolgreich sein will, ist darauf angewiesen, mit einem Netz von fachkundigen Multiplikatoren zusammenzuarbeiten; sich von ihnen befruchten zu lassen und lebenslang von ihnen zu lernen. In dieser Funktion sind wir Nutznießer und wertvoller Partner für andere zugleich. Letztlich haben wir uns zu einer Teilnahme am Netzwerk entschieden, um langfristig in unseren Geschäftsbereichen erfolgreich sein zu können", beschreibt Franziskus Freiherr von Ketteler seine Motivation. Das sind Argumente die durch den 18. Januar 2007 eine neue Aktualität erhalten. Wie für andere Forstwirtschaftliche Betriebe auch, waren die Auswirkungen des Orkans Kyrill für das Unternehmen katastrophal. Zwar liegen immer noch keine genauen Zahlen vor. Eine Schätzung spricht aber von mehr als 22.000 Festmeter, die durch den Orkan geworfen bzw. gebrochen wurden. Nur vier Stunden waren notwendig, um die Arbeit von Generationen zu vernichten. Langfristige Folgeschäden sind dabei noch gar nicht berücksichtigt. Trotz dieser negativen Auswirkungen brachte der Orkan auch "Positives". Er gab Impulse für Veränderungen und zeigte auf, wie ein zukunftsgerichteter Waldbau aussehen muss: multifunktional und an die Natur und ihren veränderten klimatischen Bedingungen ausgerichtet.

KETTELER-BOESELAGER

    
Gründungs-
jahr
18. Jahr-
hundert

Anschrift

Höllinghofen
59757 Arnsberg

Mitarbeiter

80 Telefon 02932 9722-0

Umsatz

ca. 1,2 Mio.

Telefax

02932 9722-10

Ansprech-
partner 

Franziskus
Frhr. von Ketteler

E-Mail

ketteler@hoellinghofen.de

   

Internet

www.wildwald.de

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